Bereits zum fünften Mal konnten sechs Schülerinnen und Schüler der Realschule Wehr im Rahmen der Städtepartnerschaft nach Bandol reisen. Begleitet wurden sie von ihrer Französischlehrerin Sophie Deitmer sowie einem weiteren Betreuer Philipp Heller. Der Austausch bietet den Jugendlichen jedes Jahr die Gelegenheit, ihre Französischkenntnisse anzuwenden und die Partnerstadt an der französischen Mittelmeerküste kennenzulernen. Vom 6. bis 10. Juli verbrachte die Gruppe abwechslungsreiche Tage in Bandol.
Nach einer rund neunstündigen Zugfahrt wurden die Jugendlichen herzlich empfangen. Wie schon in den vergangenen vier Jahren nahmen auch Schülerinnen und Schüler aus der italienischen Partnerstadt Nettuno am Programm teil. Der erste Abend begann mit einem gemeinsamen Essen. Eingeladen hatte die für die Städtepartnerschaft zuständige Stadträtin Diane Souffrice. Danach nutzten die Jugendlichen den warmen Sommerabend für einen Spaziergang am Strand.
Am nächsten Tag ging es an den Strand. Beim Bananenbootfahren und Parasailing war Mut gefragt, der Spaß stand aber eindeutig im Mittelpunkt. Am Abend besuchte der Bürgermeister von Bandol Franck Bertoncini die Gruppe im Jugendhaus. Er begrüßte die Jugendlichen persönlich und freute sich über die inzwischen langjährige Zusammenarbeit der Partnerstädte.
Am Mittwoch führte ein Ausflug nach Le Castellet, einem mittelalterlichen Dorf, das etwa 20 Minuten von Bandol entfernt liegt. Bei einer Fotorallye erkundeten die Schülerinnen und Schüler die kleinen Gassen und Plätze. Anschließend stand Kanufahren auf dem Programm, bei dem Teamarbeit gefragt war. Zum Abschluss der Woche besuchte die Gruppe die Insel Île des Embiez. Dort erfuhren die Jugendlichen mehr über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und konnten die Natur der Mittelmeerinsel entdecken. Ein Seestern im klaren Wasser sorgte dabei für besondere Begeisterung.
Nach fünf erlebnisreichen Tagen kehrten die Schülerinnen und Schüler mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurück. Der Austausch zeigte einmal mehr, wie wichtig persönliche Begegnungen für die Städtepartnerschaft sind. Neben neuen Freundschaften nahmen die Jugendlichen viele schöne Erinnerungen mit – und freuen sich schon auf ein Wiedersehen.
Emily Robel , 8. Klasse